Am Sonntag muss man genau hinsehen

Die Wahlbeobachtung ist erstmals seit 1989/90 mehr als eine Formsache.

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Die Präsidentschaftswahl in Polen kann schon im Vorfeld kaum als frei und fair bezeichnet werden. Im Angesicht der Corona-Pandemie hat die rechtsnationale PiS-Regierung die demokratischen Spielregeln und die Verfassung gebrochen. Es begann mit dem Versuch, die für den 10. Mai terminierte Abstimmung unter allen Umständen durchzuziehen. Unverhohlene Begründung: Ihr Kandidat, Amtsinhaber Andrzej Duda, führte die Umfragen klar an. Dass die Opposition keinen Wahlkampf führen konnte, machte die Sache aus PiS-Sicht noch besser.

In dieser Lage versuchte die Regierung ...

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