Die EU-Länder beruhigen nur ihr eigenes Gewissen

Einige Dutzend Kinder aus Flüchtlingslagern werden umgesiedelt. Das ist zwar dringend notwendig, bleibt ohne weitere Reformen aber Symbolpolitik.

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Endlich bewegt sich etwas! Nachdem am Mittwoch zwölf Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern nach Luxemburg geflogen wurden, sollen am Samstag weitere 53 in Deutschland landen. Es hat viel zu lang gedauert. Seit über einem Jahr beraten die EU-Länder, wie den allein reisenden Minderjährigen in den griechischen Lagern geholfen werden kann. Immer gab es neue Ausreden, die Umsiedlungen zu verschleppen: bürokratische Bedenken, das Warten auf eine europäische Lösung, die es noch immer nicht gibt, und zuletzt der Verweis auf die Coronapandemie. ...

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