Machterhalt mit allen Mitteln

Wladimir Putin hat den Zerfall der Sowjetunion einst als größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Der Machtzerfall im Innern stellt für ihn ein ähnlich schwieriges Erbe dar. Das zeigt sich vor den Wahlen zur Staatsduma überdeutlich.

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Putins absolutistisches Credo lautet: Der Staat bin ich. Wer das nicht wahrhaben will, erinnere sich an 2008. Damals hätte sich Putin nach zwei Amtszeiten als Präsident aus der aktiven Politik verabschieden können, wie es die Verfassung vorsah. Er wäre nach dem Chaos der 90er Jahre als großer Stabilisator in die russische Geschichte eingegangen. Stattdessen machte er weiter. Wahlen stören dabei nur. Deswegen wird man sich an die Putin-Ära später an eine Zeit der politischen Morde, der Schauprozesse und der niedergeknüppelten ...

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Aufgerufen am 17.10.2021 um 06:54 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/standpunkt-machterhalt-mit-allen-mitteln-109571395