Noch eine Diktatur von Moskaus Gnaden

Nach dem Belarussen Lukaschenko sucht der Kasache Tokajew Beistand beim mächtigsten und reichsten Artgenossen: bei Wladimir Putin.

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Das Internet arbeitet nur sporadisch, die Flughäfen sind dicht, was in diesen Tagen und Nächten in Kasachstan wirklich passiert, kann kaum jemand abschätzen. So wie niemand den Ausbruch blutiger Massenproteste in der reichsten Republik Zentralasiens erwartet hat. Aber es zeigt sich einmal mehr: Die übliche postsowjetische Präsidialdiktatur saugt zu viel Schmiergeld aus der eigenen Volkswirtschaft heraus. Und sie traut den eigenen Untertanen zu wenig Menschenverstand zu. Bei allem Meinungs- und Gewaltmonopolismus eignet sie sich nicht als dauerhaft stabiles Staatsmodell.

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Aufgerufen am 21.05.2022 um 03:05 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/standpunkt-noch-eine-diktatur-von-moskaus-gnaden-115083688