Trumps Rede: Angestaubt, langweilig und entbehrlich

Die Rede zur Lage der Nation war einmal so etwas wie der Superbowl der US-amerikanischen Politik. Die US-Bürger fieberten ihr entgegen, weil Präsidenten wie Ronald Reagan und Bill Clinton sie nutzen, eine Agenda zu setzen und ihre Politik zu erklären.

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Mit Donald Trumps erst verschobener und nun nachgeholter "State of the Union" erreichte der Auftritt einen ähnlichen Tiefpunkt wie die Halbzeitshow des weltgrößten Sportereignisses. Ihr fehlte es an Substanz, Echtheit und Unterhaltungswert.

Das lag zunächst einmal an dem Redner, dessen Appell zu nationaler Einheit jede Glaubwürdigkeit fehlte. Derselbe Mann, der eben noch über eine erfundene Krise an der Grenze für die längste Haushaltssperre in der Geschichte der USA gesorgt hat, gab sich plötzlich als einer, der für Kompromisse, ...

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