Weltpolitik

Strache will EU-Außengrenzschutz nach australischem Vorbild

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat sich für einen EU-Grenzschutz nach australischem Vorbild ausgesprochen. "Festung Europa ist ein martialischer Begriff, gleichwohl entspricht er am ehesten der von uns favorisierten australischen Lösung", erklärte Strache im Interview mit der rechtsgerichteten deutschen Wochenzeitung "Junge Freiheit".

Unter anderem kritisierte Strache Wirtschaft und NGOs SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Unter anderem kritisierte Strache Wirtschaft und NGOs

Straches Interview wurde auf der Titelseite des Blattes mit dem Zitat "Wir sind die treibende Kraft" und einem großen Foto des FPÖ-Chefs annonciert. Darin bekräftigte er das Nein Österreichs zum Migrationspakt und kritisierte Wirtschaft und NGOs.

"Ich habe den Eindruck, dass tatsächlich für beide, Wirtschaft und NGOs, Einwanderung schlicht ein gutes Geschäft ist. Und bedauerlicherweise interessieren sie sich überhaupt nicht für das Chaos und das Leid, das sie damit verursachen - in Europa selbst, aber auch, wenn sie Menschen aufs Mittelmeer locken, wo viele jammervoll ertrinken", sagte Strache der Zeitschrift.

Mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und seiner ÖVP arbeite er gut zusammen, sagte er mit Blick auf Maßnahmen im Bereich Migration, die einen "echten Stopp illegaler Migration" bewirkt hätten. So seien seit Antritt der türkis-blauen Regierung mehr als 9.000 Personen abgeschoben worden, was einem Anstieg von 42 Prozent entspreche.

Quelle: APA

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