Weltpolitik

Südkorea schickte nordkoreanische Fischer zurück

Südkorea hat drei Nordkoreaner, die mit ihrem Fischerboot in den Süden gefahren waren, zurückgeschickt. Die drei Besatzungsmitglieder hätten erklärt, sie seien aus Versehen in südkoreanische Gewässer gelangt und wollten zurückkehren, teilte das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium am Montag mit.

Das Schiff hatte demnach ein weißes Handtuch am Mast, als es am Samstag im Ostmeer, das auch als Japanisches Meer bekannt ist, unterwegs war. Südkoreanische Behörden hielten dies für ein Zeichen, dass die Crew in den Süden fliehen wollte, und brachten das Boot in einen Militärhafen.

Im Juni hatte ein nordkoreanisches Fischerboot die streng überwachte Grenze zum Süden überquert und war in einen südkoreanischen Hafen eingelaufen. Zwei der vier Besatzungsmitglieder blieben in Südkorea, die anderen beiden wurden zurück in den Norden geschickt. Ein südkoreanischer General wurde wegen des mangelnden Grenzschutzes entlassen.

Quelle: Apa/Ag.

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