Weltpolitik

Tausende demonstrieren in New York gegen Trump

Rund 3.000 Menschen haben am Samstag in New York gegen US-Präsident Donald Trump demonstriert. Die Demonstranten folgten einem Protestaufruf der Homosexuellen-Gemeinde, dem ersten seit dem Amtsantritt Trumps. Die Menschen versammelten sich am Nachmittag im Stonewall Park in Manhattan, einem symbolischen Ort für die Rechte der Homosexuellen im Herzen von Greenwich Village.

Etwa 3.000 Menschen demonstrierten in New York.  SN/APA (AFP)/BRYAN R. SMITH
Etwa 3.000 Menschen demonstrierten in New York.

Eine bunte Menschenmenge hielt Fahnen in den Regenbogenfarben und US-Flaggen in die Höhe. Viele trugen rosafarbene Strickmützen mit Katzenohren - diese "pussyhats" wurden vielfach beim Marsch der Frauen getragen, der aus Protest gegen die Amtseinführung Trumps in Washington stattfand. Die Demonstranten riefen Slogans wie "Kein Hass, keine Angst! Flüchtlinge sind willkommen!"

Auch mehrere örtliche Politiker traten bei der Kundgebung auf, darunter der einflussreiche demokratische Senator Chuck Schumer aus New York, der ein Ende der von Trump erlassenen Einreiseverbote für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern forderte.

In Florida protestierten unterdessen rund 2.000 Menschen in der Nähe des Luxusresorts von Trump gegen dessen Einwanderungspolitik. "So sieht Demokratie aus" und "Kein Verbot, keine Mauer" riefen die Demonstranten am Samstag und stellten sich damit gegen die von Trump erlassenen Einreiseverbote für Muslime sowie den beabsichtigten Mauerbau an der Grenze zu Mexiko.

Quelle: Apa/Ag.

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