Weltpolitik

Tausende Menschen bei Friedensmarsch Perugia-Assisi

Zehntausende Menschen haben am Sonntag beim traditionellen Friedensmarsch von Perugia nach Assisi gegen den harten Einwanderungskurs der Regierung in Rom demonstriert. "Mut zur Geschwisterlichkeit" war auf dem Spruchband zu lesen, mit dem der Protestzug eröffnet wurde. Die Demonstranten plädierten auch für das Ende der terroristischen Gewalt und der bewaffneten Konflikte auf der Welt.

Führende Politiker sowie tausende Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) beteiligten sich an dem Marsch unter strömendem Regen, der alljährlich von Franziskanern organisiert wird. Die Tradition des alljährlichen Friedensmarsches war 1962 vom italienischen Pazifisten Aldo Capitini begründet worden.

An dem rund 25 Kilometer langen Marsch nahm auch die ehemalige Parlamentspräsidentin Laura Boldrini teil. "Ich beteiligte mich an diesem Marsch, um die Werte einer wahren Demokratie gegen all jene zu verteidigen, die Angst und Hass schüren", so Boldrini. Niemand dürfe allein oder zurückgelassen werden, meinten die Demonstranten.

Quelle: APA

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