Weltpolitik

Telegram besiegt Putins Staatsmacht

Seit zwei Jahren versucht der russische Staat den Messenger-Dienst Telegram lahmzulegen, nutzt seine Kanäle aber gleichzeitig für eigene Zwecke. Ein neuer Gesetzentwurf soll den offiziellen Krieg beenden.

Russland Präsident Wladimir Putin ließ den populären Messenger-Dienst im April 2018 blockieren. SN/AP
Russland Präsident Wladimir Putin ließ den populären Messenger-Dienst im April 2018 blockieren.


Einerseits blockierten die Staatsorgane Telegram, andererseits nutzen sie den Messenger-Dienst selbst, erklärte der Parlamentarier Fedot Tumussow gegenüber Radio Business FM. Dieser Widerspruch müsse gelost werden. Er selbst besitze auch einen Telegram-Account, räumte Tumussow ein.

Das russische Internet diskutiert einen Gesetzentwurf, den Tumussow und sein Duma-Kollege Dmitrij Jonin vorgestellt haben: Sie wollen es dem Kreml untersagen, Internetdienste zu blockieren, die auch von den Behörden genutzt werden. Die Pro-Forma-Blockade von Messenger schade nur dem Prestige der russischen Staatsmacht, betone ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 08:22 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/telegram-besiegt-putins-staatsmacht-86810047