Weltpolitik

Trotz Aufschwung Ost: Der Euphorie folgte Ernüchterung

Bilanz nach 30 Jahren. Nicht nur in Ungarn, einst Vorreiter der Wende, ist eine "Erosion der Demokratie" zu beklagen. Dies, obwohl der materielle Wohlstand stieg.

Der ungarische Premier Viktor Orban. SN/APA/AFP/FERENC ISZA
Der ungarische Premier Viktor Orban.

Genau 30 Jahre später wünscht kaum jemand im Osten Europas die alten Verhältnisse zurück. Aber die Euphorie aus der Zeit der Wende ist längst verflogen. In den ostmitteleuropäischen Ländern, die seit eineinhalb Jahrzehnten zur Europäischen Union gehören, herrscht zum Teil große politische Unzufriedenheit. Sie bringt Rechtspopulisten an die Regierung, die nicht davor zurückschrecken, politische Errungenschaften der Wende von 1989 zu demontieren. Garton Ash beklagt in einem aktuellen Nachwort zu seinem Buch "Ein Jahrhundert wird abgewählt", die "Erosion der Demokratie" sei ...

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