Weltpolitik

Trump gerät in Bedrängnis

Die Vorwürfe müssen schwer wiegen. Das FBI durchsuchte Büro und Hotelzimmer von Donald Trumps langjährigem Anwalt. Dazu braucht es grünes Licht von Justiz und Ministerium.

Der US-Präsident hält die Durchsuchung der Räumlichkeiten seines persönlichen Anwalts für einen „Anschlag auf unser Land“.  SN/APA/AFP/NICHOLAS KAMM
Der US-Präsident hält die Durchsuchung der Räumlichkeiten seines persönlichen Anwalts für einen „Anschlag auf unser Land“.

Donald Trumps Wutausbruch kam live. Zehn Minuten lang wetterte er vor laufenden Kameras über die Razzia des FBI in den Räumlichkeiten seines Privatanwalts. Das richterlich abgesegnete Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen Michael Cohen sei ein "Einbruch" und "ein Anschlag auf unser Land". Die Generäle, die zu einer Dringlichkeitssitzung über die Reaktion auf den Chemieangriff in Syrien ins Weiße Haus gekommen waren, blickten derweil betreten vor sich hin. Sonderermittler Robert Mueller veranstalte eine "Hexenjagd" gegen ihn, sagte Trump. Als ein Reporter gezielt nachhakt, ob er daran denke, Mueller zu feuern, antwortet Trump: "Wir werden sehen, was passiert."

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