Weltpolitik

Trump: Medien müssen "endlose Feindseligkeit" beenden

Nach dem Auffinden von Sprengsätzen in den USA hat Präsident Donald Trump die Medien des Landes kritisiert. Die Medien müssten "die endlose Feindseligkeit" und die "oft falschen Attacken und Geschichten" beenden, sagte Trump am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mosinee im US-Bundesstaat Wisconsin. Die Medien hätten eine "Verantwortung", einen gemäßigten Ton anzuschlagen.

Trump geht weiter auf Medien los SN/APA (AFP/Getty)/Andy Manis
Trump geht weiter auf Medien los

Trump kam bei der Wahlkampfveranstaltung auf die Sprengsätze zu sprechen, die an demokratische Politiker, aber auch an den Nachrichtensender CNN geschickt worden waren. Er sprach sich zunächst für Mäßigung in der öffentlichen Debatte aus - und forderte dann, Medien müssten dazu beitragen, "Gräben zu überwinden und die Menschen zusammenzubringen".

Dem Präsidenten wird selbst von vielen Kritikern vorgeworfen, durch seine oft aggressive Rhetorik das politische Klima aufzuheizen und die Spaltungen in der US-Gesellschaft zu vertiefen. Immer wieder greift er auch kritische Medien an.

CNN-Chef Jeff Zucker warf Trump anschließend vor, die Folgen seiner Medienschelte vollkommen zu unterschätzen. "Es gibt einen totalen und völligen Mangel an Verständnis im Weißen Haus über die Schwere der fortgesetzten Angriffe auf die Medien", sagte Zucker. "Der Präsident, und insbesondere der Pressesprecher des Weißen Hauses, sollten verstehen, dass ihre Worte Folgen haben."

CNN wird von Trump immer wieder als Verbreiter von Falschnachrichten geschmäht. Trump verurteilte ebenso wie sein Vize Mike Pence die "versuchten Anschläge" auf "Obama, die Clintons, CNN und andere" als abscheulich. Die Täter würden mit aller Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen.

Quelle: Apa/Ag.

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