Weltpolitik

Trumps Sohn verglich Flüchtlinge mit vergifteten Zuckerln

Der Sohn von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat syrische Flüchtlinge mit vergifteten Süßigkeiten verglichen - und damit für Spott und Empörung gesorgt. Donald Trump junior veröffentlichte am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter ein Bild von einer Schale mit bunten Kaubonbons der in den USA beliebten Marke Skittles.

Trumps Sohn verglich Flüchtlinge mit vergifteten Zuckerln SN/APA (AFP)/JEFF SWENSEN
Der Sohnemann ist wohl schlecht erzogen.

"Wenn ich eine Schale Skittles hätte und Dir sagen würde, dass Dich drei davon töten würden. Würdest Du dann eine Handvoll nehmen?", steht über dem Foto. "Das ist unser Problem mit syrischen Flüchtlingen." Das Bild ist mit dem Logo seines Vaters und dessen Wahlkampfslogan "Mach Amerika wieder groß" versehen.

Im Internet sorgte der Tweet des 38-Jährigen für Spott und Empörung. Obwohl sie Skittles nicht gerne esse, werde sie nun "jede einzelne Packung aufkaufen", schrieb eine Twitter-Nutzerin. "Ist Donald Trumps neuer Wahlkampf-Slogan 'Fürchte dich vor dem Regenbogen'?", hieß es in einem anderen Tweet.

Trump hat im Wahlkampf immer wieder mit rassistischen und islamfeindlichen Äußerungen für Empörung gesorgt. Er forderte unter anderem ein Einreiseverbot für alle Muslime und schmähte mexikanische Einwanderer pauschal als "Drogendealer" und "Vergewaltiger". Die Zusage von Präsident Barack Obama, in den USA 10.000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen, hat Trump scharf kritisiert.

Quelle: Apa/Ag.

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