Weltpolitik

Über 2.700 Flüchtlinge seit Mittwoch aus Mittelmeer gerettet

Mehr als 2.700 Flüchtlinge sind seit Mittwoch aus dem Mittelmeer gerettet worden. Allein am Freitag seien rund 1.400 Menschen auf zehn Schlauchbooten und anderen drei Schiffen vor der Küste Libyens in Seenot geraten, sagte ein Sprecher der italienischen Küstenwache. Die geborgenen Migranten würden auf Sizilien erwartet.

Am Donnerstag wurden weitere 100 Flüchtlinge aus dem Meer gerettet, darunter sieben Frauen und 41 unbegleitete Minderjährige, wie die Organisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen mitteilten. Am Mittwoch waren 1.300 Migranten in Sicherheit gebracht worden.

Die Flüchtlingspolitik war ein zentrales Thema der EU-Staats- und Regierungschefs, die am Freitag in der maltesischen Hauptstadt Valletta zu ihrem ersten Gipfel in diesem Jahr zusammengekommen sind.

Italien und Libyen hatten am Donnerstag ein Abkommen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung und der Schlepperei abgeschlossen.

Quelle: Apa/Ag.

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