Weltpolitik

Umsetzung der Mazedonien-Namensvereinbarung bis 15. Jänner

Mazedoniens Regierung plant, die am 17. Juni unterzeichnete Vereinbarung zur Lösung des langjährigen Namensstreites mit Griechenland bis 15. Jänner 2019 vollkommen umzusetzen. Ministerpräsident Zoran Zaev kündigte dies am Donnerstagabend in einem Gespräch mit dem griechischen TV-Sender ERT an.

Mazedonien soll künftig den Namen Republik Nordmazedonien tragen SN/APA (AFP)/SAKIS MITROLIDIS
Mazedonien soll künftig den Namen Republik Nordmazedonien tragen

Entsprechend den Regierungsplänen soll die Namens-Volksabstimmung zwischen dem 23. September und 7. Oktober abgehalten werden, kündigte Zaev an. Danach sind entsprechende Verfassungsänderungen fällig.

Mazedoniens Parlament hatte am Donnerstag erneut die Vereinbarung mit Athen ratifiziert. Nun ist Präsident Gjorge Ivanov, ein klarer Gegner der Namenslösung, am Zug. Er ist entsprechend der Verfassung verpflichtet, die Vereinbarung nach der zweiten Ratifizierung im Parlament durch seine Unterschrift zu bestätigen. Mazedonien soll künftig den Namen Republik Nordmazedonien tragen.

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