Weltpolitik

UN-Syriengesandter legt Plan für weitere Beratungen vor

Im Bemühen um eine Friedenslösung für das Bürgerkriegsland Syrien hat der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura einen Plan für den weiteren Verhandlungsverlauf vorgelegt.

UNO-Sondergesandter Staffan de Mistura.  SN/APA (AFP)/FABRICE COFFRINI
UNO-Sondergesandter Staffan de Mistura.

Um ein Abkommen zu erzielen, seien noch viele Gesprächsrunden notwendig, schreibt de Mistura in dem Papier, das an die Verhandlungsparteien in Genf ging und auch Medienvertretern vorliegt.

Ziel sei eine Verständigung darauf, wie bei künftigen Treffen vorgegangen werde. Das Papier legt drei Themenbereiche fest, über die in den Verhandlungen diskutiert werden solle: Regierungsführung, Verfassung und Wahlen. Jeder Fortschritt in diesen Themenbereichen sei willkommen, schrieb de Mistura im Vorwort seines Drei-Punkte-Papiers. Jedoch werde nichts endgültig vereinbart, bevor es keine Einigung in allen Punkten gebe.

Derzeit läuft in Genf die vierte Runde von Friedensgesprächen unter UN-Schirmherrschaft. De Mistura wollte das ganze Wochenende über in separaten Treffen mit den Delegationen der Regierung und der Regierungsgegner beraten. Direkte Gespräche zwischen beiden Seiten gab es bisher nicht. Nach Angaben aus Oppositionskreisen könnten die Gespräche bis zum 5. März und damit etwas länger als geplant laufen.

(Apa/Ag.)

Aufgerufen am 24.11.2017 um 11:05 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/un-syriengesandter-legt-plan-fuer-weitere-beratungen-vor-28876

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