Weltpolitik

UNO-Generalsekretär Guterres brandmarkte Populismus

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat vor wachsendem Populismus gewarnt. "Wir sehen immer öfter das perverse Phänomen von Populismus und Extremismus", sagte Guterres am Montag zum Auftakt der vierwöchigen Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf.

Guterres warnt vor Missachtung der Menschenrechte.  SN/APA (AFP)/FABRICE COFFRINI
Guterres warnt vor Missachtung der Menschenrechte.

Populismus und Extremismus verstärkten sich gegenseitig, durch Rassismus, Fremdenhass, Antisemitismus, antimuslimischen Hass und andere Formen der Intoleranz. "Die Missachtung der Menschenrechte ist eine Krankheit, die sich ausbreitet", sagte Guterres. Der Menschenrechtsrat müsse an vorderster Abwehrfront stehen.

Das Gremium mit 47 turnusmäßig gewählten Mitgliedern soll die Menschenrechte überwachen. Es nimmt jedes Land der Welt unter die Lupe und kann unabhängige Berichterstatter bestellen, die die Lage in einzelnen Ländern oder bestimmte Rechte wie die von Minderheiten gesondert untersuchen.

Der Rat steht aber im Kreuzfeuer der Kritik, weil immer wieder Länder darin vertreten sind, denen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Zur Zeit sind unter anderem China, Saudi-Arabien und Äthiopien Mitglieder. Österreich war zuletzt von 2011 bis 2014 im Rat vertreten.

Quelle: Apa/Dpa

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