Weltpolitik

US-Flugzeuge greifen Ziele in Syrien und Irak an

US-Kampfflugzeuge haben am Samstag erneut mutmaßliche Stellungen von IS-Kämpfern und deren Ölanlagen in Syrien und im Irak angegriffen. Wie das Zentralkommando der US-Armee mitteilte, zielten von 15 Luftangriffen in Syrien zwölf auf die von den Jihadisten kontrollierte Infrastruktur zur Produktion, Lagerung und zum Transport von Öl.

US-Flugzeuge greifen Ziele in Syrien und Irak an SN/APA (epa)/DOD/US AIR FORCE/SGT.
Angriffe mit dem Ziel der IS-Ölproduktion.

Die Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) kontrolliert ein Gebiet, das sich vom Nordwesten Iraks bis zum Osten Syrien erstreckt und die meisten syrischen Ölfelder umfasst. Experten zufolge beliefen sich die Einnahmen der Dschihadisten aus dem Ölgeschäft vor Beginn der Luftangriffe am 8. August auf drei Millionen Dollar (2,4 Millionen Euro) am Tag.

Im Irak gab es den Angaben zufolge fünf Luftangriffe auf Kämpfer und Einrichtungen des IS südlich und westlich von Bayji. Bei fünf weiteren Attacken aus der Luft westlich des strategisch wichtigen Mossul-Damms wurden demnach Fahrzeuge zerstört und ein Gebäude der Extremisten beschädigt.

Die USA werden im Irak bei ihren Luftangriffen auf die Dschihadisten von mehreren westlichen Ländern unterstützt. In Syrien beteiligen sich auch etliche arabische Staaten an den Einsätzen gegen die IS-Milizen. Andere Staaten wie Deutschland unterstützen den Kampf gegen die Dschihadisten mit Waffenlieferungen an die kurdischen Milizen oder die irakischen Streitkräfte.

Quelle: Apa/Ag.

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