Weltpolitik

US-Staaten wehren sich gegen Trumps Wahlbetrugs-Vorwurf

Donald Trumps unbelegte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der US-Präsidentenwahl sorgt in den drei angegriffenen Staaten für Verärgerung und Unverständnis. Der designierte Präsident hatte erklärt, Millionen Menschen hätten am 8. November illegal ihre Stimme abgegeben. In den von Hillary Clinton gewonnenen Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien habe es ernsthaften Wahlbetrug gegeben.

US-Staaten wehren sich gegen Trumps Wahlbetrugs-Vorwurf SN/APA (AFP)/SAUL LOEB
Trump behauptet, Millionen hätten illegal ihre Stimme abgegeben.

"Die Wahl war fair, alle Stimmen wurden exakt gezählt", sagte Edgardo Cortés von der Wahlkommission Virginias am Montagabend (Ortszeit) zu Fox News. Für Kalifornien erklärte Innenminister Alex Padilla: "Allem Anschein nach ärgert sich Trump darüber, dass eine Mehrheit der Amerikaner ihn nicht gewählt hat." Auch ein Vertreter New Hampshires wies Trumps Vorwürfe zurück.

Bei der Wahl am 8. November waren auf die Demokratin Clinton rund zwei Millionen mehr Stimmen entfallen als auf Trump. Der Wahlsieger behauptet, ohne Wahlbetrug hätte er auch diese Mehrheit gewonnen. Für den Wahlausgang ist diese Zahl unerheblich, weil Trump mehr Stimmen im die Wahl entscheidenden Gremium der Wahlleute für sich geholt hat.

Daneben läuft eine Neuauszählung im Bundesstaat Wisconsin. Die Grünen-Bewerberin Jill Stein hat sie beantragt. Von dieser wird ebenso wenig eine Änderung des Gesamtergebnisses erwartet wie von Neuauszählungen in den Staaten Pennsylvania und Michigan.

Quelle: Apa/Dpa

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