Weltpolitik

USA töteten seit Ende August im Jemen 13 Al-Kaida-Kämpfer

Bei mehreren Drohnenangriffen haben die USA im Jemen in den vergangenen Wochen 13 mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet. Wie das US-Militärkommando Centcom am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, wurden die drei Luftangriffe zwischen dem 24. August und dem 4. September geflogen. Wo die Kämpfer der Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap) attackiert wurden, wurde nicht gesagt.

Die Angriffe auf Aqap erhielten den Druck auf das Terrornetzwerk aufrecht und hinderten die Gruppe daran, "Angriffe auf US-Bürger, unsere Nation und ihre Verbündeten vorzubereiten und auszuführen", erklärte Centcom. Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel sei eine "immense Bedrohung für die Region, die USA und darüber hinaus".

Auch die jemenitischen Sicherheitskräfte hatten an den genannten Tagen von getöteten Al-Kaida-Kämpfern berichtet und bereits die Vermutung geäußert, dass sie durch US-Drohnen starben. Die USA betrachten die im Jemen angesiedelte Gruppe als gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerks und gehen immer wieder mit Drohnenangriffen gegen die Extremisten vor.

Im Jemen wütet zugleich ein Bürgerkrieg zwischen den schiitischen Houthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi. Seit der Militärintervention einer von Saudi-Arabien angeführten Koalition im März 2015 wurden in dem Konflikt nach UN-Angaben mehr als 6600 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten.

Quelle: Apa/Ag.

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