Weltpolitik

Von USA unterstützte Kämpfer rücken in IS-Hochburg Raqqa vor

Bei der Offensive zur Rückeroberung der IS-Hochburg Raqqa in Syrien kommen die von den USA unterstützten Kämpfer nach Aktivistenangaben weiter voran.

Seit Beginn der Offensive gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) vor knapp drei Wochen habe das kurdisch-arabische Bündnis SDF rund 25 Prozent der Wohnviertel eingenommen, sagte der Chef der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Zwei Bezirke im Südosten sowie zwei weitere im Westen seien nun vollständig unter SDF-Kontrolle. Von dort aus steuerten die SDF-Kämpfer seit Montag auf die Altstadt zu, sagte Rahman weiter. Schwere Gefechte gebe es derzeit im westlichen Qadisia sowie in Teilen im Osten der Stadt.

Die SDF-Kämpfer übernahmen bereits auch die Kontrolle über eine frühere Basis der syrischen Armee im Norden der Stadt. "Sie wollen den nördlichen Teil der Stadt abschneiden, um so mehr Druck auf den IS im Stadtzentrum auszuüben", sagte Rahman. Die Angaben der Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Der IS hatte Raqqa 2014 überrannt. Die Stadt gilt seither als De-facto-Hauptstadt der Jihadisten und ihres selbst ernannten "Kalifats".

Quelle: Apa/Ag.

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