Weltpolitik

Warum die orthodoxe Kirche die Wahl in der Ukraine mitentscheidet

Präsident Petro Poroschenko hofft im Wahlkampf auf die Hilfe von höchster Stelle. Wahrscheinlich vergeblich.

Bei der Zeremonie zur Autonomie der orthodoxen Kirche der Ukraine: Das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Bartholomäus I. (Mitte links), neben dem Metropolit der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Epiphanius (Mitte rechts) und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko (hinten rechts). SN/AP
Bei der Zeremonie zur Autonomie der orthodoxen Kirche der Ukraine: Das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Bartholomäus I. (Mitte links), neben dem Metropolit der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Epiphanius (Mitte rechts) und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko (hinten rechts).

Im Wahlkampf können nur noch höhere Mächte helfen, dachte sich wohl der ukrainische Nochpräsident Petro Poroschenko mit Blick auf seine Beliebtheitswerte. Fünf Jahre ist es her, dass die Ukrainer den "Schokoladenkönig" inmitten der Krim- und Donbass-Krise zu ihrem Staatsoberhaupt wählten. Er wurde von vielen als Heilsbringer gesehen. Als jemand, der die Ukraine davor retten könnte, vom russischen Nachbarn verschluckt zu werden. Fünf Jahre später schaut es anders aus: Die Gefechte im Osten gehen weiter. Sozialreformen und ein strikter Kampf gegen ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 11:04 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/warum-die-orthodoxe-kirche-die-wahl-in-der-ukraine-mitentscheidet-67900741