Weltpolitik

Warum mangelt es an Frauen in den EU-Spitzenpositionen?

Wohin man blickt: Männer in dunklen Anzügen. Noch nie stand eine Frau an der Spitze der Kommission, des Rats oder der Europäischen Zentralbank. Höchste Zeit, das zu ändern, findet Expertin Corinna Hörst.

Suchbild: drei Frauen beim Gipfel in Sibiu. Außenbeauftragte Federica Mogherini, Angela Merkel und Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite. SN/AFP
Suchbild: drei Frauen beim Gipfel in Sibiu. Außenbeauftragte Federica Mogherini, Angela Merkel und Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite.

Sie haben einen viel beachteten Artikel mit dem Titel "Europa hat ein Frauenproblem" geschrieben. Woran machen Sie diese Behauptung fest? Corinna Hörst: Das Problem liegt darin, dass die Zahlen nicht stimmen. Neun Kommissarinnen unter 28 Kommissionsmitgliedern sind nicht genug. Der Frauenanteil im Europäischen Parlament liegt bei nur 30 Prozent. Das ist nicht repräsentativ.

Den höchsten Frauenanteil im EU-Parlament hat Finnland mit 78 Prozent, auch Irland liegt mit fast 55 Prozent weit über dem Schnitt, während aus Deutschland nur ...

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Aufgerufen am 22.10.2021 um 09:24 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/warum-mangelt-es-an-frauen-in-den-eu-spitzenpositionen-70682731