Weltpolitik

Was man über die Münchner Sicherheitskonferenz wissen muss

Die Sicherheitskonferenz versetzt München mindestens für rund 48 Stunden wieder in den Ausnahmezustand - jedenfalls in Teilen der Innenstadt.

München bereitet sich auf die Sicherheitskonferenz vor SN/APA/dpa/Sven Hoppe
München bereitet sich auf die Sicherheitskonferenz vor

Mehr als 600 Experten drängeln sich in den nächsten drei Tagen wieder durch das Luxushotel Bayerischer Hof in München. Einige Dinge - von den Teilnehmern bis zur Sicherheitsfrage -, die man dazu wissen muss:

Dauer SN/stock adobe
Dauer

DAUER: Die Hauptkonferenz im Luxushotel "Bayerischer Hof" unweit von Marienplatz und Fußgängerzone beginnt am Freitagmittag und endet am Sonntagmittag. Allerdings gibt es schon in den Stunden und Tagen vor der eigentlichen Konferenz zahlreiche Veranstaltungen zu außen- und sicherheitspolitischen Themen - an verschiedenen Orten in der Stadt.

Teilnehmer SN/pixabay
Teilnehmer

TEILNEHMER: Konferenzleiter Wolfgang Ischinger erwartet in diesem Jahr eine Rekordzahl von etwa 600 Teilnehmern. Darunter sind rund 30 Staats- und Regierungschefs und etwa 90 Minister aus aller Welt.

Prominente SN/AP
Prominente

PROMINENTE: Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel wird wohl US-Vizepräsident Mike Pence der prominenteste Redner in München sein. Aus den USA werden zudem der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan und die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, erwartet, ebenso wie Präsidententochter Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner. Mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu haben zwar zwei weitere der prominentesten Gäste abgesagt. Über mangelnden Andrang können sich Ischinger und sein Team aber nicht beschweren.

Themen SN/APA (AFP)/MLADEN ANTONOV
Themen

THEMEN: Das Programm ist vollgestopft, die Liste der Themen wieder lang. Es geht um die Zukunft Europas, das transatlantische Verhältnis, den Streit über die Nato-Verteidigungsausgaben, das Ende des Abrüstungsvertrags INF, die Weltmacht China, Iran, aber natürlich auch um Krisenherde wie Nahost und Afghanistan.

Sicherheit und Demos SN/APA (dpa/Archiv)/Stefan Puchner
Sicherheit und Demos

SICHERHEIT UND DEMOS: Die Polizei will wegen der gestiegenen Gästezahl diesmal mehr Personal einsetzen: Insgesamt sollen 4400 Beamte die Veranstaltung sichern, vergangenes Jahr waren es 4000. Ein linksgerichtetes Bündnis hat - wie immer - zu Protesten aufgerufen.

Quelle: Dpa

Aufgerufen am 27.10.2020 um 02:14 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/was-man-ueber-die-muenchner-sicherheitskonferenz-wissen-muss-65770246

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