Weltpolitik

Was sich das UNO-Flüchtlingshilfswerk wünscht

Bevölkerungswachstum in Afrika sorgt für Migration. Neue Schlepperrouten entstehen mit großem Tempo.

Von der spanischen Küstenwache in der Straße von Gibraltar aus dem Meer geborgene Migranten. SN/AP
Von der spanischen Küstenwache in der Straße von Gibraltar aus dem Meer geborgene Migranten.

Rund 1000 Menschen sind im laufenden Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken. Die traurige Schwelle wurde diese Woche erreicht, obwohl um fast 70 Prozent weniger Flüchtlinge und Migranten über die zentrale Route nach Europa gekommen sind. "Wir fordern schon länger einen integrierten, gemeinschaftlichen, regionalen Ansatz", sagt Charlie Yaxley, UNHCR-Sprecher für Europa. Das bedeute, das Elend in den Herkunftsländern müsse bekämpft und legale Migrationswege geöffnet werden. Die Priorität sei, Menschen zu retten, zugleich müsse aber verhindert werden, dass sie überhaupt die gefährliche Überfahrt als einzige Perspektive hätten, betonte Yaxley.

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