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Was wäre, wenn in den USA jede Stimme zählte?

Die Amerikaner und ihr veraltetes Wahlrecht. Was wäre, wenn Kongress und Bundesstaaten das alte Wahlmänner-System abgeschafft hätten?

Ein US-Amerikaner bei der Abgabe seiner Briefwahlstimme.
Ein US-Amerikaner bei der Abgabe seiner Briefwahlstimme.

Am 3. November könnten die Amerikaner die erste Frau im Weißen Haus wiederwählen. Oder sich für einen Republikaner entscheiden. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Hillary Clinton mit ihrem Amtsbonus die Wiederwahl als US-Präsidentin gelingen würde. Und Donald Trump? Der seltsame Ich-Darsteller mit den unflätigen Sprüchen, der 2016 um fast drei Millionen Stimmen weniger bekam als Clinton, wäre längst kein Thema mehr.

So könnte die Ausgangslage sein, wenn die Amerikaner ein modernes Verhältniswahlrecht hätten und Hillary Clinton 2016 ...