Weltpolitik

Wenn Staaten einen neuen Namen bekommen

Aus Deutsch-Südwestafrika wurde einst Namibia, aus Persien der Iran und aus Mazedonien in dieser Woche Nordmazedonien. Warum sollten die Philipinnen also künftig nicht Maharlika heißen, wie Präsident Duterte das will? Es gibt gerade einen gewissen Trend.

Namenswechsel: Aus Mazedonien wird Nord-Mazedonien. SN/AP
Namenswechsel: Aus Mazedonien wird Nord-Mazedonien.

MANILA (SN, dpa). Im Jahr 1542 stieß der spanische Entdecker Ruy López de Villalobos im Pazifik auf ein paar neue Inseln. Zu Ehren des damaligen Infanten Felipe, des späteren Königs Philipp II. (1527-1598), gab er ihnen den Namen Las Islas Filipinas: die Philippinen. Ein paar Monate später war der Entdecker tot, gestorben im Gefängnis, an Tropenfieber. Der Name hingegen hält sich nun schon fast ein halbes Jahrtausend. Nur: Wie lange noch?

Der amtierende Präsident Rodrigo Duterte - ansonsten ...

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 11:46 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/wenn-staaten-einen-neuen-namen-bekommen-65724892