Weltpolitik

Wer die "Ortskräfte" sind, die der Westen aus Kabul ausflog

Die lokalen Mitarbeiter von westlichen Regierungen in Afghanistan fürchten nun die Vergeltung der Taliban-Regierung.

Seit 14. August wurden mehr als 80.000 Menschen von Kabul ausgeflogen.  SN/AFP
Seit 14. August wurden mehr als 80.000 Menschen von Kabul ausgeflogen.

In Deutschland heißen sie offiziell "Ortskräfte". Seit 2013 bis zu diesem Frühjahr wurden 781 Menschen unter diesem Titel aufgenommen, die für die Bundeswehr oder Ministerien in Afghanistan gearbeitet haben. Sie durften auch ihre Kernfamilie, also Ehepartner und Kinder, ins Land holen. Insgesamt wurden so 3300 Einreisevisa ausgestellt - noch bevor die jüngste Evakuierung begonnen hatte. Schwierig bis unmöglich war die Beantragung für jene Afghanen, die nicht direkt bei deutschen Ministerien unter Vertrag waren, sondern über Subunternehmen.

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