Wer einfache Lösungen verkauft, verkauft die Bürger für dumm

Auch wenn es manche Regierungen nicht gern hören wollen: Die Flüchtlingsproblematik ist zu komplex für simple Ansagen.

Die Rhetorik hat sich in den vergangenen drei Jahren drastisch geändert. Als im Mai 2015 die EU-Kommission in Brüssel ihre Migrationsagenda vorstellte, waren nur wenige Wochen zuvor rund 500 Menschen bei einem Schiffsunglück im Mittelmeer ertrunken. "Unsere Bürger erwarten von den Mitgliedsstaaten und den EU-Institutionen, dass sie dieser Tragödie Einhalt gebieten", sagte damals Frans Timmermans, Vizepräsident der Kommission.

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