Weltpolitik

Wie geht das ärmste Land Europas mit Corona um?

Die Republik Moldau kämpft auch ohne Covid-19-Pandemie ständig ums Überleben. Doch nun trifft das Virus auf eine Bevölkerung, die ihm aus vielerlei Gründen schutzlos ausgeliefert ist.

Versorgung mit Notpaketen: Die Bevölkerung am Land ist völlig isoliert.  SN/concordia
Versorgung mit Notpaketen: Die Bevölkerung am Land ist völlig isoliert.

Zwischen 9. März und 14. April sind 183.395 Menschen in die Republik Moldau eingereist. Für ein Land, dem mittlerweile ein Drittel der Bevölkerung durch Abwanderung abhanden gekommen ist, eigentlich eine erfreuliche Trendumkehr. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die vielen Heimkehrer haben die Corona-Krise im ohnehin ärmsten Land Europas deutlich verschärft. "Der erste positive Getestete war jemand, der aus Italien nach Hause kam", erzählt Tatiana Baltă, Mitarbeiterin der österreichischen Hilfsorganisation Concordia, in der Hauptstadt Chisinau. Denn ausgerechnet Italien, Spanien ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 27.11.2020 um 04:30 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/wie-geht-das-aermste-land-europas-mit-corona-um-86847958