Weltpolitik

"Wir sind völlig von der Welt verlassen"

Die überwiegend kurdische Bevölkerung im türkisch-syrischen Grenzgebiet sieht sich eingeklemmt zwischen den Einheiten Ankaras und den Truppen von Machthaber Assad. Weder den Russen noch den Amerikanern sei zu trauen, heißt es.

Kurdische Sicherheitskräfte demonstrieren in der Stadt Quamishli gegen drohende Angriffe der türkischen Armee.  SN/APA/AFP/DELIL SOULEIMAN
Kurdische Sicherheitskräfte demonstrieren in der Stadt Quamishli gegen drohende Angriffe der türkischen Armee.

Die Hauptstadt Nordsyriens, Quamishli, erinnert drei Wochen nach Beginn der türkischen Offensive an das geteilte Berlin vor 1989. Russisches und amerikanisches Militär sind eingerückt. Die Bevölkerung fürchtet neue Angriffe der Türkei oder die Machtübernahme durch die mit Russland verbündete syrische Armee. Sie fühlt sich von der Welt verlassen.

In der Hölle müsse es schon einen Platz geben für die Christen aus Europa, sagt ein Mann im Alsalam-Krankenhaus von Quamishli. Fadi Sabri Habsoori ist syrischer Christ. Die Retter zogen ...

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