Weltpolitik

Wir werden die Obamas vermissen - die besten Bilder und Videos

Telegen müssen US-Präsidenten sein, das gilt sein John F. Kennedy. Er war der erste Präsident, der mit Hilfe des Fernsehens ins Amt kam. Telegen waren die Obamas auch. Und sie verstanden als erste die neuen Möglichkeiten des Internets.

John F. Kennedy setzte zum ersten Mal TV-Werbung im großen Stil ein, als er 1960 als erster Kandidat mit Hilfe des Fernsehens Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Seine Wahlkämpfer holen dafür seine Familie vor die Kamera - und lassen den demokratischen Kandidaten damit umso sympathischer rüberkommen. Das Fernsehduell zwischen Kennedy und seinem Konkurrenten Richard Nixon sehen 70 Millionen Amerikaner. Kennedy wirkt jung, cool und elegant, Nixon in erster Linie unrasiert. Radiozuhörer finden zwar, er habe sich besser geschlagen. Aber die 70 Millionen vor den Fernsehern sind ganz anderer Ansicht - Kennedy gewinnt.

Auch Barack Obama kam im Fernsehen gut rüber. Aber er hat auch die neuen Medien verstanden: Als er 2008 antritt, setzt er auf das Internet. Sein "Yes, we can"-Video wird auf YouTube viral.

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Seine Website hat einen genialen Button: "Donate now!", Unterstützer können online sofort Geld spenden. Obama bekommt 500 Millionen Dollar über das Internet zusammen. Und er erreicht über das Web potenzielle Wähler, an die man sonst kaum herankommt, gerade die jungen.

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Und auch ein zweites Mal war er bei Jimmy Kimmel zu Gast. Der produziert und moderiert die Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" beim Fernsehsender ABC.

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Auch First Lady Michelle Obama war gerne Gast in Talkshows. Hier zum Beispiel in der "Late Late Show with James Corden". Der will hier zum Beispiel eine Tour durch das Weiße Haus machen. Mit einer völlig unerwarteten Wendung und vor allem viel Musik:

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Ein großer Sänger war auch Mr. Präsident selbst. In dem folgenden Video singt er "Amazing Grace", was soviel wie "erstaunliche Gnade" heißt. "Amazing Grace" ist ein geistliches Lied, das zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt zählt. 1972 kam es sogar an die Spitze der britischen Charts.

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Quelle: SN

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