Weltpolitik

Zahl der eingetroffenen Migranten in Italien rückgängig

Die Zahl der Flüchtlinge, die seit Anfang 2017 Italien erreicht haben, ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 stark rückgängig. 4.212 Migranten erreichten die italienische Küste seit Jahresbeginn, das sind 17,9 Prozent weniger als im Jänner 2016, teilte das italienische Innenministerium am Montag mit.

Italien versorgt zurzeit 175.644 Flüchtlinge in Hotspots und anderen Einrichtungen. Außerdem beherbergt das Land circa 22.000 Minderjährige, die unbegleitet Italien erreicht haben. Seit Jahresbeginn trafen 395 Minderjährige in Italien ein. Die Lombardei ist zusammen mit Latium mit der Hauptstadt Rom und Sizilien die italienische Region, welche die meisten Migranten aufgenommen hat. Die meisten Ankommenden stammen aus Nigeria, Eritrea und Guinea.

Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die von der nordafrikanischen Küste nach Italien kamen, hatte 2016 einen neuen Höchststand erreicht. 181.000 Flüchtlinge wurden im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. 2015 waren es noch 170.000.

Quelle: APA

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