Weltpolitik

Zehn türkische Sicherheitskräfte bei Kämpfen getötet

Bei Gefechten im Osten der Türkei sind nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi vom Freitag zehn Sicherheitskräfte getötet worden. Der Vorfall, für den laut Anadolu Ajansi die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verantwortlich war, ereignete sich am Donnerstagabend in der Provinz Agri. Unter den Toten waren demnach Mitglieder einer regierungstreuen Miliz.

Die pro-kurdische Nachrichtenagentur Firat berichtete hingegen von 30 getöteten Sicherheitskräften. Türkische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben Dutzende kurdische Kämpfer bei Einsätzen im Südosten des Landes und bei Luftangriffe auf PKK-Stützpunkte im Nordirak getötet. Die PKK bestätigt weitaus weniger Opfer. Seit dem Ende des Waffenstillstands im Juli 2015 sind mindestens 2.000 Menschen getötet worden, darunter auch Zivilisten.

Quelle: Apa/Dpa

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