Weltpolitik

Zivilist vor Separatistengebiet in Ostukraine getötet

Im Kriegsgebiet Ostukraine ist ein Zivilist am Kontrollpunkt Majorsk vor der Rückkehr in den Regierungsbereich erschossen worden. Dem Grenzschutz zufolge kamen die Schüsse aus Richtung der prorussischen Separatisten. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, sagte ein Behördensprecher am Mittwoch in Kiew. Die Aufständischen lasteten den Vorfall hingegen der Armee an.

Sie sprachen von einem zweiten Verletzten an dem Kontrollpunkt sowie von einem Passagier in einem Reisebus, der an einem Herzinfarkt gestorben sei. Unabhängige Angaben lagen zunächst nicht vor.

Bei Kämpfen im Unruhegebiet wurden Armeeangaben zufolge innerhalb von 24 Stunden vier Soldaten verletzt. Die Donezker Rebellen beklagten einen Toten in ihren Reihen. In dem seit 2014 andauernden Konflikt wurden den Vereinten Nationen zufolge bisher fast 10.000 Menschen getötet. Eine Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien ist brüchig.

Quelle: Apa/Dpa

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