Weltpolitik

Zwölf Menschen in Zentralafrikanischer Republik getötet

In der Zentralafrikanischen Republik sind zwölf Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in einem muslimischen Viertel der Hauptstadt Bangui getötet worden. Wie das Rote Kreuz am Donnerstag mitteilte, kam es zu den Zusammenstößen am Mittwoch nach der Explosion einer Granate. Dies bestätigte der Imam der Ali Babolo Moschee in dem Geschäftsviertel PK5.

In den vergangenen Monaten ist es in dem Land wieder verstärkt zu gewaltsamen Zusammenstößen rivalisierender Gruppen gekommen. Das löste international Sorge vor einem Rückfall des Landes in blutige Gewalt aus.

Der afrikanische Staat war vor fünf Jahren ins Chaos abgeglitten, nachdem eine muslimische Miliz den damaligen Präsidenten gestürzt hatte. Die Miliz wurde durch eine französische Militärintervention von der Macht vertrieben und ein neuer Präsident gewählt. Die Zentralafrikanische Republik zählt zu den ärmsten und instabilsten Ländern der Welt.

Quelle: Apa/Ag.

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