Weltpolitik

Zwölf Tote bei Anschlägen im Irak

Extremisten haben bei Angriffen nördlich der irakischen Stadt Tikrit Sicherheitskreisen zufolge zwölf Menschen getötet. Die Attentäter hätten am Samstag einen Kontrollposten der Polizei beschossen und eine Autobombe gezündet, verlautete aus Polizei- und Sicherheitskreisen. 23 Menschen seien verletzt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen.

Es waren die ersten Angriffe dieser Art seit der Rückeroberung der Stadt von der Islamisten-Miliz IS im April 2015. Die Streitkräfte hatten diese Woche den 100 Kilometer nördlich von Tikrit gelegenen Bezirk Shirkat wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Das Militär bereitet sich derzeit auf die Erstürmung der Millionenmetropole Mossul im Norden des Landes vor, der letzten Bastion des "Islamischen Staates" (IS).

Quelle: Apa/Ag.

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