Irland

Geniale Urlaubsidee für Freunde und Familien: Mit dem Hausboot auf Irlands längstem Fluss

Es gibt kaum einen entspannteren Urlaub als Hausboot fahren in Irland. Mit gerade einmal 12 km/h durch die Landschaft tuckern, die Naturvorzüge der buchstäblich grünen Insel genießen. Mehr Schafen und Kühen begegnen als Menschen, und wenn doch - dann handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um gemütliche, liebenswürdige Iren, die gerne mit den Touristen ins Gespräch kommen.

Auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben wollen: Hausboot fahren kann wirklich jeder. Darum besteht in Irland auch keine Führerscheinpflicht, zumal der Shannon River, der längste Fluss Irlands, wirklich für jeden Hobbykapitän ausreichend Platz bietet. Im Video-Report zeige ich Ihnen alle Highlights unserer Hausboot-Tour und worauf es beim Lenken eines schwimmenden Wohnmobils ankommt.

Alle wichtigen Detail-Informationen, Routenpläne, Sicherheitsmaßnahmen und konkrete Angebote finden Sie auf www.leboat.at

Leinen los in Carrick on Shannon!

 SN/claudius rajchl

Unser Abenteuer beginnt in der Hausboot-Basis eines der führenden Anbieter - Le Boat (in Irland auch als Emerald Star bekannt) in Carrick on Shannon. Wir haben als "Vorprogramm" drei Tage in Dublin verbracht, und der Le Boat Transfer holt uns pünktlich, zuverlässig und flexibel direkt von unserem Hotel ab. Sie können für die ca. zwei Stunden Anreise auch einen Transfer direkt vom Flughafen buchen.

Unser Taxi bringt uns direkt zur Bootsbasis, wo uns eine freundliche Dame in deutscher Sprache empfängt. Bereits einige Tage vor der Reise haben wir Videos mit den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen erhalten. Der Theoriekurs wird binnen einer halben Stunde via YouTube erledigt.

Jetzt geht's mit dem Gepäck zum Boot. "Magnifique" heißt unser Modell - ein beliebter Le Boat-Klassiker, der bis zu zehn Personen Platz bietet.





Alle Angebote, Tipps und wichtigen Informationen über Hausbootfahren in Irland auf www.leboat.at




Bequeme Kabinen, Top-Küche, Bad und WC

 SN/claudius rajchl


Wir sind zu sechst - zwei junge Pärchen und wir Junggebliebenen - und damit es keine Generationskonflikte an Bord gibt, haben wir uns die vier Doppelkabinen strategisch aufgeteilt: Das Jungvolk im Heck, die Senior Captains in den Bug. Die Kapitänskabine ist die flächenmäßig größte, aber der Käpt'n hat ja auch die volle Verantwortung. Die etwas kleineren Kabinen haben jeweils zwei Einzelbetten, die sich aber ganz einfach in ein Doppelbett zusammenschieben lassen. Alle Kabinen haben genug Stauraum fürs Gepäck, und sowohl im Bug als auch im Heck gibt es WC und Dusche, mit Fließwasser, das über ein Pump-System aus dem Tank geleitet wird. Damit auch immer genug Wasser im Tank ist, sollte die Crew nicht vergessen, regelmäßig in den Marinas Wasser nachzufüllen. Schlauch ist an Bord, Wasseranschlüsse in den kleinen Häfen reichlich vorhanden.

Damit niemand hungrig bleibt und das irische Bier immer schön kühl bleibt, gibt es gleich zwei Kühlschränke. Plus top-ausgestattete Küche mit Herd, Backofen mit Grillfunktion, Mikrowelle und komplettem Geschirr sowie alle Kochutensilien, die man für normale Hausmannskost braucht. Im Video sehen Sie, dass uns die Steaks durchaus gut gelungen sind.

Informationen über die verschiedenen Bootstypen und die Ausstattung finden Sie auf www.leboat.at

Kapitän kann jeder: Kein Führerschein, aber maximale Sicherheit an Bord

 SN/claudius rajchl


Bevor wir loslegen, haben wir zwei Aufgaben zu erfüllen: 1. Lebensmittel und die wichtigsten Haushaltsartikel wie Klopapier und Putzmittel einkaufen und 2. eine kurze praktische Einschulung absolvieren.

Aufgabe Nr. 1 erledigen wir beim einzigen Greißler in Carrick on Shannon. Der hat zwar nicht die allergrößte Auswahl, aber dafür einen besonderen Service: Wir kaufen ein, und der nette Händler bringt den gesamten Einkauf direkt zum Boot. Wir brauchen nur noch einschlichten. Sehr angenehm.

Für Aufgabe Nr. 2 kommt Le Boat-Mechaniker Patrick ins Boot, der uns klar verständlich die wichtigsten technischen Details verrät - also, wo der Tank ist, was die Anzeigen bedeuten, wie die Klospülung funktioniert - und natürlich, wie man so ein Hausboot startet, lenkt und sicher in den Hafen bringt. Das interessiert uns natürlich am meisten. Im manchmal verregneten Irland nicht unerheblich: Es gibt einen Führerstand auf dem Sonnendeck bei Schönwetter, und einen im Bootsinneren, damit der Kapitän nicht nass wird. Die bessere Sicht haben wir oben, also nichts wie rauf!

Schon lässt mich Patrick ans Steuer. Ein bisschen nervös bin ich schon. Überhaupt als eine ziemlich enge Brücke naht. Aber - bravourös gemeistert. Es gilt lediglich zu berücksichtigen, dass die Lenkung von einem Hausboot natürlich viel langsamer reagiert als ein Auto. Aber nach wenigen Übungsminuten hat man das im Blut. Und für den raschen Korrekturwechsel gibt's ein Seitenstrahlruder. Praktischer "Turbo" fürs Lenkrad.

Nach einer halben Stunde Übungsfahrt bringen wir Patrick zurück in den Hafen - und jetzt kann die Reise richtig beginnen!

Wertvolle Tipps für Hausboot-Anfänger haben die Hausboot-Profis auf Ihrer Website www.leboat.at zusammengefasst.

Entschleunigung mit kleinen Nervenkitzeln


Die meiste Zeit kommt uns die Hausboot-Fahrt ziemlich langsam vor. Wir wechseln uns mit dem Lenken ab, und für die anderen ist genug Zeit, ein Buch zu lesen, ein Schläfchen zu machen - oder einfach in die Gegend zu schauen. Entschleunigung pur!

Es gibt aber auch Momente im Leben eines frisch gebackenen Hausbootkapitäns, in denen sich Tempo 12 nahezu wie Tempo 200 anfühlt. Dann nämlich, wenn eine augenscheinlich viel zu enge Brücke immer näher kommt. Wir dürfen beruhigt sein: Die Wasserwege sind mit grünen und roten Markierungen gekennzeichnet - also passen wir auch überall durch, wo wir fahren dürfen. Und dem ist wirklich so. Wir haben das Boot in Windeseile so im Griff, dass wir es ganz exakt unter der Brücke durch bringen, um dabei festzustellen: Es ist immer noch mehr Abstand zum Brückenpfeiler als wir gedacht hatten.

Eine andere Herausforderung am Shannon River sind die erkleckliche Zahl an Schleusen. Hier heißt es, rechtzeitig die Mannschaft (also sprich mindestens einen zweiten) zu versammeln. Denn: jetzt muss das Anlegeseil bereitgehalten werden. Während der Kapitän die Geschwindigkeit nahezu gegen null drosselt, ist der Erste Matrose mit dem Seil sprungbereit - oder wirft es dem netten Schleusenwärter zu. Einmal um den Poller gewickelt aber keinesfalls angebunden - denn der Sinn einer Schleuse ist ja, dass unser Boot an Höhe gewinnt oder verliert, um auf das nächste Wasserniveau gebracht zu werden, und da würde ein Festbinden zum Reißen des Seils führen. Das ist die wichtigste Regel. Aber spätestens nach der dritten Schleuse sind wir schon richtige Manöver-Profis.

Informationen über alle Schleusen und Anlegestellen am Shannon River finden Sie auf www.leboat.at


Darum ist der Shannon River auch für Anfänger perfekt

 SN/leboat/holger leue


Die Iren sind nicht nur ein gemütliches Völkchen, sie sind auch ziemlich entspannt. Und überaus hilfsbereit. Das merkt man bei jeder Schleuse, wo die Wärter noch etwas unsicheren Kapitänen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Shannon ist bis auf wenige Stellen ein sehr ruhiges Gewässer und auch breit genug für den Gegenverkehr. Es gibt genügend Anlegeplätze. Und hier ist vor allem der Weg das Ziel. Man muss sich nicht mit einer langen Liste an Sehenswürdigkeiten stressen. Die Natur und ihre Pflanzen- und Vogelwelt stehen im Vordergrund.

Inspirationen für Ihren perfekten Hausbooturlaub - je nach Urlaubstyp und Zusammensetzung der Crew (Paare, Gruppen, Familien, Reisen mit Hund) finden Sie auf www.leboat.at

Viel Natur, gemütliche Pubs und mystische Kraftplätze


Auch wenn de Natur sicher die Hauptattraktion am Shannon ist, so gibt es in der Region doch sehr viel zu entdecken: Allem voran die berühmte Klostersiedlung Clonmacnoise mit keltischen und frühchristlichen Relikten. Oder die Stadt Athlone mit dem ältesten Pub Europas. Außerdem zahlreiche Burgen und Schlösser mit prächtigen Gärten und vielen Überraschungen. Und mystische, spirituelle Orte wie zum Beispiel der Sagen umwobene Mittelpunkt Irlands oder die Höhle, in der das Halloween-Fest seinen Ursprung nahm und die Grenzen zwischen irdischem Leben und der Anderswelt der Toten fließen.

Die besten Ausflugstipps am Shannon River finden Sie im Video und auf www.rajchlreist.tv/shannon

INFO

Aktuelle Angebote (bis zu 25 % Rabatt!), Reiseführer, Routenpläne und alle wichtigen Informationen rund ums Hausbootfahren in Irland finden Sie jetzt auf www.leboat.at
Allgemeine Informationen über Irland auf www.ireland.com



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