Chronik

12.000 Tonnen Salz: Salzburgs Straßenmeistereien sind für Wintereinbruch gerüstet

Montag fiel bereits der erste Schnee in der Landeshauptstadt. Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien müssen 1400 Kilometer betreuen und viele Extra-Stunden arbeiten.

Die Schneepflüge stehen bereit (hier ein Archivbild).  SN/robert ratzer
Die Schneepflüge stehen bereit (hier ein Archivbild).

Schneefall bis in die Stadt Salzburg. Das war Montagvormittag das Bild, das sich vielen Autofahrern bot. Die Straßenmeistereien sind jedenfalls bereit für den Winter. 85.000 Schneestangen sind aufgestellt, 12.000 Tonnen Salz eingelagert, 50 Lkw und 25 Unimogs mit Schneepflügen, Streugeräten sowie 20 Schneeschleudern und -fräsen sind einsatzbereit. "180 Landes-Mitarbeiter für den Räum- und Streueinsatz und weitere 100 in den Meistereien stehen bereit, um das knapp 1400 Kilometer umfassende Landesstraßennetz von Schnee und Eis zu befreien und damit sicher zu machen", sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.


Für die operative Einsatzleitung besteht ein durchgehender Telefon- und Funkdienst in den fünf Straßen-Hauptmeistereien in allen Salzburger Bezirken, 24 Stunden am Tag. Ziel ist es, zeitgerecht vor Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs die Straßen frei zu haben. In einem "normalen" Winter werden in den Straßenmeistereien rund 70.000 Extra-Stunden erbracht. "Es können bei milden Verhältnissen auch weniger oder wie im Extremwinter 2005/2006 mit rund 100.000 Stunden deutlich mehr sein", sagt Peter Sittsam, Betriebsleiter der Landesstraßenverwaltung.

Sparsamer Salzeinsatz

Der Ressourcenverbrauch wird durch das Aufbringen von Sole statt Streusalz und geschicktem punktuellen Einsatz an Problemstellen massiv verringert. "Die Streuwagenfahrer sind wirklich spitze, wenn es darum geht, rechtzeitig und an den richtigen Stellen zu salzen, ohne dass dabei die Sicherheit zu kurz kommt. Denn die geht vor", sagt der Verkehrslandesrat.

Quelle: SN

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