Chronik

2018 ist noch nicht das Jahr der Hallein Chiefs

Die Bilanz des EC Hallein Chiefs im neuen Jahr liest sich nicht sehr rosig - zwei Niederlagen und ein Unentschieden stehen da zu Buche. Für Platz zwei brauchen sie nun drei Punkte aus drei Spielen.

Auch Julian Winkler (grau) konnte mit seinen zwei Toren die 3:5-Niederlage der Chiefs gegen die Oilers II nicht verhindern. 
Auch Julian Winkler (grau) konnte mit seinen zwei Toren die 3:5-Niederlage der Chiefs gegen die Oilers II nicht verhindern. 

So erfolgreich das vergangene Jahr endete, mit vier Siegen in Serie, so schwierig begann das neue, mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden. "Wir haben seit Weihnachten immer wieder mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen. In den letzten drei Partien konnten wir nicht einmal komplett spielen", sagt der Trainer der Chiefs, Peter Eibenberger.

Das erste Spiel des neuen Jahres verloren die Chiefs mit 3:7 daheim gegen die Canadians Kaprun, lagen in der ersten Pause bereits 0:4 zurück. "Das erste Drittel hat uns weh getan. In der Pause haben wir umgestellt, und unser Spiel wurde besser. Im Endeffekt ist das 3:7 gegen die Kapruner aber zu hoch ausgefallen", blickt Eibenberger auf die erste Partie 2018 zurück.

"So ein Spiel habe ich in meiner langen Karriere noch nie erlebt"

Nach der Kaprun-Partie folgte das Auswärtsspiel beim SV Schüttdorf, den die Chiefs im Hinspiel noch mit 15:6 deklassiert hatten. Wieder ging das Startdrittel an den Gegner (0:2), Mitte des Spiels führten die Schüttdorfer mit 3:0. Die Halleiner starteten aber im letzten Drittel eine furiose Aufholjagd, und fünf Sekunden vor dem Ende erzielte Maximilian Teubenbacher noch das Tor zum 3:3-Endstand. "So ein Spiel habe ich in meiner langen Eishockey-Karriere noch nie erlebt. Das war nichts für schwache Nerven", fühlte sich das Unentschieden für den Halleiner Trainer wie ein Sieg an.

In der dritten Partie am vergangenen Samstag gegen den Ligakrösus Salzburg Oilers II hielten die Chiefs lang gut mit, trotz zahlreicher Ausfälle von Stammspielern wie Christoph Rud oder Philipp Krombholz. Am Ende mussten sich die Tennengauer aber mit 3:5 geschlagen geben, nachdem erneut das Startdrittel mit 0:3 in die Hose ging. "Wir haben Probleme mit dem ersten Drittel. Dennoch haben die Jungs gekämpft, und ich kann ihnen nur ein Pauschallob aussprechen", ist Eibenberger mit seiner Truppe nach der Niederlage nicht unzufrieden.

Die Chiefs brauchen drei Punkte aus den letzten zwei Spielen

Zwei Partien stehen in dieser Saison noch an. Am kommenden Sonntag geht es zu den wiedererstarkten Canadians Kaprun (19.30 Uhr) - wo die Chiefs überraschen wollen - und eine Woche darauf, am 24. Februar, wird die Saison mit dem Heimspiel gegen die Salzburg Hornets (17.10 Uhr) beendet. Derzeit stehen die Chiefs noch auf Platz zwei der Liga, mit drei Punkten aus diesen beiden Spielen könnte dieser verteidigt werden.


Aufgerufen am 12.12.2018 um 07:55 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/2018-ist-noch-nicht-das-jahr-der-hallein-chiefs-24263458

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