Chronik

2021 mit niedrigster Zahl an Verkehrstoten in Salzburg

Im Vorjahr gab es 24 Todesopfer auf Salzburgs Straßen; 2020 waren es 27 Tote, 1994 gar noch 114.

Oberst Friedrich Schmidhuber, langjähriger Chef der Landesverkehrsabteilung der Salzburger Polizei, führt nun bereits seit 1986 die Statistik über die jährlich zu beklagenden Todesopfer auf den Salzburger Straßen. Für 2021 kann der oberste Verkehrspolizist eine sehr positive Bilanz ziehen: "Wir hatten in Salzburg im Vorjahr insgesamt 24 Verkehrstote - das ist die niedrigste Zahl seit Beginn meiner Statistikführung. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 waren es 27 Verkehrstote, den Höchstwert hatten wir im Jahr 1994 - mit 114 zu beklagenden Todesopfern."

Durchaus bemerkenswert sind dabei die in die einzelnen Kategorien (Pkw, Motorrad, Fahrrad, Fußgänger etc.) aufgeschlüsselten Zahlen von 2021 im Vergleich zu jenen aus dem Jahr 2020: Einerseits ging die Zahl von getöteten Motorrad- bzw. Mopedlenkern oder deren Mitfahrern, von E-Bike- und Fahrradlenkern sowie Fußgängern von 20 im Jahr 2020 auf 13 im Vorjahr zurück. Andererseits, so Experte Schmidhuber im SN-Gespräch, "ist die Zahl der getöteten Pkw-Lenker bzw. -Mitfahrer im selben Vergleichszeitraum von sechs auf elf angestiegen". In der Fahrzeugkategorie Lkw gab es 2021 keinen Toten zu beklagen, 2020 verunglückte ein Lkw-Lenker tödlich.

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