Chronik

22-Jähriger verursachte im Lungau tödlichen Unfall: Drei Monate bedingte Haft

Ein junger Lungauer, der am Morgen des 2. Mai bei Unternberg mit seinem Pkw auf der Murtalstraße (B 96) einen Unfall verursacht hatte, bei dem ein anderer Autolenker starb, erhielt am Donnerstag am Landesgericht Salzburg drei Monate bedingte Haft.

Symbolbild  SN/sn
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Der 22-Jährige (Verteidiger: RA Alois Pirkner) hatte damals in einem nicht ausreichend einsehbaren Straßenstück einen Lkw überholt. Dabei übersah er das im "toten Winkel" des Lkw befindliche Auto des entgegenkommenden 58-Jährigen Lenkers. Dieser hatte keine Chance mehr, die Kollision zu verhindern.

Laut Kfz-Gutachter Gerhard Kronreif wäre der Unfall, der sich in einer lang gezogenen Rechtskurve ereignete, vom Beschuldigten durch eine längere Beobachtung des Gegenverkehrs vermeidbar gewesen.

Das von Richter Albrecht Mandl gefällte Urteil erfolgte nicht - wie angeklagt - wegen grob fahrlässiger Tötung, sondern lediglich wegen des Grunddelikts der fahrlässigen Tötung. Dem noch nicht rechtskräftigen Urteil zufolge muss der Angeklagte bzw. dessen Haftpflichtversicherung der Witwe des Opfers zudem 20.000 Euro Trauerschmerzensgeld zahlen.

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