Chronik

27-Jähriger am Kehlstein vermisst: Suche wird fortgesetzt

Seit Sonntagnachmittag wird ein 27-jähriger Franzose am Kehlstein vermisst. Die Polizei und die Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau suchen seit Montagnachmittag mit Hubschrauber, Hunden und Fußmannschaften nach dem Mann, von dem bisher jede Spur fehlt.

Die Suche nach dem vermissten Franzosen am Kehlstein wird am Dienstag fortgesetzt.  SN/leitner/brk bgl
Die Suche nach dem vermissten Franzosen am Kehlstein wird am Dienstag fortgesetzt.

Am Montagnachmittag lief die Vermisstensuche nach dem 27-jährigen Franzosen an, der bereits am Sonntag gegen 15.30 Uhr von der Roßfeldstraße am Ofner Boden in Richtung Kehlstein losgegangen und nicht mehr zurückgekommen war. Der junge Mann war mit seiner Mutter bis zur sogenannten "Schifferer/Wegmacherhütte" gefahren. Die Frau hatte dort geparkt, ihr Sohn wollte noch schnell auf den Kehlstein gehen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Die Mutter wandte sich dann erst am Montagnachmittag an das Tourismus-Büro in Berchtesgaden, woraufhin die Polizeiinspektion Berchtesgaden kontaktiert wurde.
Eine sofort eingeleitete Absuche aus der Luft mit dem Polizeihubschrauber musste nach einer halben Stunde aufgrund der aufziehenden Schlechtwetterfront ergebnislos abgebrochen werden. Die Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden, das Team des Technikbusses der Bergwacht-Region Chiemgau und zwei Berchtesgadener Polizeibergführer suchten noch alle in Frage kommenden möglichen Anstiege vom Ausgangspunkt des Bergsteigers in Richtung Kehlstein ab, konnten den Mann aber nicht finden. Handy-Ortungen und Flüge mit einer Drohne brachten ebenso kein Ergebnis. Soweit es das Wetter zulässt, suchen die Einsatzkräfte am Dienstag weiter, wobei in den höheren Lagen am Kehlstein demnächst wieder mit Neuschnee gerechnet werden muss. Neben den Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau ist auch die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau im Einsatz.
Polizei und Bergwacht weisen erneut darauf hin, dass in den höheren Lagen der Berchtesgadener Alpen noch durchgehend Schnee liegt, der aufgrund starker Verdichtung trotz Erwärmungsphasen sehr hart bleiben wird. Dadurch besteht im Steilgelände erhebliche Absturzgefahr.

Quelle: SN

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