Chronik

33-jähriger Pinzgauer wurde mit Nacktfoto erpresst

Wenn beim online-Flirten Nacktbilder ausgetauscht werden, kann das unangenehme Folgen haben. Denn Betrüger nützen die Nacktbilder, um von ihren Opfern Geld zu erpressen. Sextortion ist mittlerweile eine weit verbreitete Form der Internetkriminalität.

Betrüger und Betrügerinnen geben sich in den Fake-Accounts in der Regel als junge, außergewöhnlich attraktive Personen aus. SN/fotolia/undrey/andrei zaripov
Betrüger und Betrügerinnen geben sich in den Fake-Accounts in der Regel als junge, außergewöhnlich attraktive Personen aus.

Eine bislang unbekannte Täterin kontaktierte am 16. Oktober einen 33-jährigen Pinzgauer auf einer Online-Plattform. Sie brachte ihn dazu, ein Nacktbild von sich zu senden. Anschließend zwang sie ihn, eine Geldsumme im fünfstelligen Eurobereich auf ein Konto zu überweisen. Sollte er das nicht tun, würde das Nacktfoto des Mannes an verschiedene Kontakte auf der Internet-Plattform uns auch an den Arbeitgeber versendet. Der Mann wandte sich an die Polizei und erstattete Anzeige wegen versuchter Erpressung.

Um gar nicht erst in die Opferrolle dieser Form der Internetkriminalität zu kommen, sei eine gesunde Portion an Misstrauen nicht verkehrt, empfiehlt die Polizei. Besondere Vorsicht sei unter folgenden Umständen geboten:

Die Betrüger/innen geben sich in den Fake-Accounts in der Regel als junge, außergewöhnlich attraktive Personen aus.

Außer gut in Szene gesetzten Fotos finden sich kaum persönliche Informationen im Profil.

Häufig sind die Betrüger/innen Mitglied in vielen einschlägigen Gruppen rund um die Themen Flirten, Dating, Erotik, Partner/innensuche etc.

Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn wildfremde Personen Sie in sozialen Netzwerken anschreiben bzw. mit Ihnen zu flirten beginnen.

Besondere Vorsicht ist dann geboten, wenn Ihr Chatpartner/Ihre Chatpartnerin nach kurzer Zeit auf alternative Kanäle wechseln möchte.

Spätestens, wenn sich Ihr Gegenüber vor der Webcam entkleidet und/oder Sie zu sexuellen Handlungen an auffordert, sollten die Alarmglocken schrillen und der Chat beendet werden.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.11.2018 um 04:29 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/33-jaehriger-pinzgauer-wurde-mit-nacktfoto-erpresst-49470130

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