Chronik

36 Flüchtlinge in Kleinbus gepfercht: Prozess um mutmaßlichen Schlepper vertagt

Ein 30-jähriger Iraker stand am Donnerstag vor dem Salzburger Landesgericht.

Symbol Ein mutmaßlicher Schlepper stand am Donnerstag in Salzburg vor Gericht.
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Die Vorwürfe wogen schwer: Der Mann soll in einem Vorausfahrzeug einen Kleinbus mit 36 Flüchtlingen aus dem Irak im September 2015 von Ungarn nach Salzburg gelotst haben. Laut Anklage mussten die Flüchtlinge während der Fahrt eng nebeneinander stehen. Das Vorausfahrzeug soll dazu verwendet worden sein, um vor Kontrollen zu warnen. Der 30-Jährige und seine Landsleute wurden von der Polizei aufgegriffen, der Lenker des Kleinbusses konnte entkommen. Der vorbestrafte Iraker bekannte sich nicht schuldig. Der Prozess wurde vertagt.

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