Chronik

38-Jährige bei Notlandung eines Flugzeuges in Zell am See unverletzt

Bei Landeversuch brach das vordere Fahrwerk ab. Die 38-Jährige reagierte geistesgegenwärtig.

Symbolbild.  SN/APA/Webpic/hex
Symbolbild.

Eine 38-jährige Flugschülerin hat am Montag eine Notlandung mit einem Leichtflugzeug am Flugplatz Zell am See unverletzt überstanden. Zunächst setzte das Flugzeug auf der Landebahn auf, hob kurz wieder ab und landete. Dabei brach das vordere Fahrwerk ab. Die Pinzgauerin startete durch und landete erneut. Als das vordere Fahrwerk ohne Rad aufsetzte, kam das Flugzeug seitlich von der Rollbahn ab.

Das Kleinflugzeug blieb laut Polizei in einer angrenzenden Wiese liegen. Der Propeller wurde beschädigt, weil der Bug des Flugzeuges nach vorne geknickt war. Die 38-Jährige habe geistesgegenwärtig gehandelt, nachdem bei dem Landeversuch das vordere Fahrwerk abgebrochen war. Sie startete durch und kreiste im Bereich des Flugplatzes, so die Polizei.

In der Zwischenzeit alarmierten die Verantwortlichen des Flugplatzes die Einsatzkräfte und bereiteten weitere Maßnahmen zur Notlandung vor. Die Frau habe dann das Flugzeug behutsam aufgesetzt. Es war jedoch nur eingeschränkt manövrierfähig, deshalb kam es von der Landebahn ab.

Quelle: APA

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