Chronik

4000 Portionen vom "Marathon-Koch" Thomas Verwanger

Vom Logistikmanager zum Bio-Koch: 2017 machte sich Thomas Verwanger als Koch selbstständig und bekocht seitdem auch Athleten und Besucher des Salzburg-Marathons in Bio-Qualität.

Thomas Verwanger SN/sw/sbg marathon
Thomas Verwanger

2010 wurde der Salzburg-Marathon als erste Sportveranstaltung Österreichs offiziell bio-zertifiziert, seither wurde die Auszeichnung jährlich wiederholt, so auch heuer - ein Alleinstellungsmerkmal unter Marathonveranstaltungen weltweit. "Das Motiv vieler Freizeitläuferinnen und -läufer sind die positiven Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit. Da harmoniert es perfekt, dass sie eine hochwertige Ernährung angeboten bekommen, die auf biologischer Produktion und regionalen Produkten basiert", sagt Andreas Schwaighofer, Geschäftsführer von Bio Austria Salzburg.

Ein zentrales Element dieser Erfolgsstory ist seit dem vergangenen Jahr der Halleiner Koch und Caterer Thomas Verwanger. "Das Geheimnis ist die Qualität der Lieferanten, und da ist uns wieder eine hervorragende Auswahl gelungen", betont er.

Von der Logistik zur Kulinarik

Obwohl schon seit Jahrzehnten passionierter Koch, ist der 54-Jährige ein Quereinsteiger: Jahrelang machte er Karriere in der Lebensmittellogistik, erst 2016 wurde das Hobby dann zum Beruf. Seit Sommer 2016 ist er als Koch und Caterer selbstständig, seit Anfang 2017 ist er Teil der Creativwerkstatt im Halleiner Colloredo-Haus, verkauft dort selbst gemachte Chutneys und Sugos, kocht Mittagsmenüs und organisiert Kochkurse und Küchenevents, vom Männerkochen bis zur Küchenschlacht.

Rund 7000 Läufer aus 80 Nationen werden von 4. bis 6. Mai bei den Bewerben rund um den Salzburg-Marathon erwartet, von mehreren Tausend Besuchern ganz zu schweigen. Sie werden im Bio-Dorf mit Walser Gemüse-Schliaferln (Hörnchen), Salzburger Bio-Fleischkugeln mit Nudeln und Tomatensoße sowie chiligem Bio-Rind mit Gugaruz (Mais) und Käferbohnen versorgt.

4000 Portionen an drei Tagen

Verwanger rechnet mit rund 4000 Portionen, die an den drei Tagen über den Tisch gehen werden. Da kommt ihm auch seine jahrelange Erfahrung in der Lebensmittellogistik zugute. "Das Essen wird teilweise regeneriert und teilweise vor Ort frisch gekocht. Ich habe seit Mitte März fast 4000 Fleischkugeln gekocht und schockgefroren, jetzt arbeite ich grade am Chili, und die Tomatensauce wird dann frisch gekocht."

Aufgerufen am 12.11.2019 um 11:32 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/4000-portionen-vom-marathon-koch-thomas-verwanger-27430087

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