Chronik

49-Jähriger verkaufte neben landwirtschaftlichen Produkten auch Drogen

Drei Personen sollen Marihuana, "Speed", Ecstasy und Pilze im Wert von 700.000 Euro verkauft haben. Laut Polizei nutzte ein 49-Jähriger seine Tätigkeit als Ausfahrer von landwirtschaftlichen Produkten zum An- und Verkauf von Suchtgift.

Die Polizei führte Hausdurchsuchungen in Annaberg-Lungötz sowie St. Martin am Tennengebirge durch.  SN/apa/gindl
Die Polizei führte Hausdurchsuchungen in Annaberg-Lungötz sowie St. Martin am Tennengebirge durch.

Zwei Männer und eine Frau stehen im Verdacht, rund fünf Kilo Marihuana, 1,5 Kilogramm "Speed", kleinere Mengen Ecstasy und eine kleine Menge Pilze mit einem Straßenhandelspreis von insgesamt zirka 70.000 Euro gehandelt zu haben. Der Verkauf fand 2018 und 2019 statt. Die Verdächtigen (49, 39 und 26 Jahre alt) werden bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Zudem zeigen die Beamten 25 Abnehmer aus dem Bundesland Salzburg an.

Der Verkauf der Drogen fand vorwiegen im Lammertal statt

Der 49-Jährige nutzte auch seine Tätigkeit als Ausfahrer von landwirtschaftlichen Produkten zum überörtlichen Ein- und Verkauf der Suchtmittel. Das Ehepaar kaufte die Drogen von unbekannten Personen in Salzburg, bunkerte die Suchtmittel in deren Wohnung und organisierte den Weiterverkauf. Bei Hausdurchsuchungen in Annaberg-Lungötz und St. Martin am Tennengebirge stellten die Beamten 100 Gramm Marihuana, 20 Gramm "Speed" und mehrere andere Substanzen in kleineren Mengen sicher. Der Verkauf der Drogen fand überwiegend im Lammertal statt, aber auch im Pongau und Pinzgau.

Quelle: SN

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