Chronik

8000 Kinder ziehen heuer in Salzburger Erzdiözese als heilige drei Könige von Haus zu Haus

Schwerpunkt der Sternsinger-Aktion ist die Unterstützung indigener Völker im brasilianischen Urwald.

Getestet, geimpft oder genesen - und dazu jede Menge Regeln zum Schutz vor Corona-Ansteckungen: Rund 8000 Kinder und Jugendliche sind seit Montag wieder als Sternsinger in der Salzburger Erzdiözese unterwegs. Gesungen werden darf - mit FFP2-Maske - in Innenräumen, aber in der Praxis werde das Singen wohl hauptsächlich im Freien stattfinden, sagt Angelika Hechl, die Geschäftsführerin der Katholischen Jungschar. Denn sofern draußen ein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann, darf auch ohne Maske gesungen werden. Zusätzlich zur 3G-Regel kommen rund 30.000 vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellte Antigen-Selbsttests zum Einsatz. Und: Beim Anlegen der Kostüme sind die Heiligen Drei Könige und ihre Begleiter angehalten, das staffelweise zu tun - oder sich schon zu Hause umzuziehen. "Wir wollen vermeiden, dass größere Personengruppen zusammenkommen - auch wenn bis zu 25 Personen erlaubt sind", erklärt Angelika Hechl.

Mit dem Geld, das die Menschen für den Segen der Heiligen Drei Könige spenden, werden rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. Der Schwerpunkt liegt heuer auf der Unterstützung indigener Völker im brasilianischen Regenwald, die diesen gegen Ausbeutung und Zerstörung verteidigen. "Den Regenwald zu erhalten ist zugleich Schutz unseres Weltklimas", betont Angelika Hechl.

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